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RC Liechtenstein

 

c/o Hotel-Gasthof Löwen, Herrengasse 35
9490 Vaduz
23.09.2018

Rotarisches 4-Ländertreffen

Ausflug auf die Staubern

 

Vier Länder zu Besuch im Dreiländereck, 21.-23.9.2018

Schweiz (2015, Graubünden) - Österreich (2016, Vorarlberg) - Deutschland (2017, Schwarzwald) und dieses Jahr Liechtenstein! Zum jährlichen Ländertreffen im September haben die beiden Liechtensteiner Clubs eingeladen. Etwa 30 rotarische Freundinnen und Freunde mit Begleitung haben sich für drei Tage bei schönstem Spätsommerwetter im Rheintal eingefunden. Die Treffen dienen vor allem der Freundschaftspflege und dem Kennenlernen der Gastgeberregion.

Liechtenstein ist flächenmässig klein (160 km2) und deshalb haben wir das gemacht was die Ein-heimischen auch tun: sich ganz selbstverständlich und ohne Grenzkontrollen im Dreiländereck FL-A-CH bewegen.

Am Beginn steht ein Besuch mit Besichtigung bei der HILTI AG in Schaan (FL), den uns unser rotarische Freund Klaus Risch ermöglicht hat. Er zeigt uns nicht nur eine sehr grosse, weltweit tätige, innovative und erfolgreiche Firma im Bausektor, sondern auch, dass in Liechtenstein die Industrie ein wesentlich wichtigerer Beschäftigungs-Sektor ist als in der Schweiz, Deutschland oder Österreich.

Die Stadt Feldkirch (A), angrenzend an Liechtenstein und die Schweiz, feiert dieses Jahr das 800-Jahr-Jubiläum. Ein Grund für uns, diese schöne Stadt zu besuchen und am samstäglichen Markt zu flanieren. Feldkirch und ihr Wahrzeichen, die mittelalterliche Schattenburg, sind historisch über die Grafen Montfort sehr eng mit der Schweiz (SG, GR) und Liechtenstein verbunden. Heute ist Feldkirch für die Liechtensteiner und die Bewohner in der angrenzenden Schweiz ein beliebter samstäglicher Treffpunkt und eine nahgelegene Eurozone. Auch wir können uns dem Charme der 800 Jahre nicht entziehen, ganz abgesehen von den legendären Schattenburgschnitzeln, die wir in der mittelalterlichen Gastwirtschaft geniessen.

Das St. Galler Städtchen Werdenberg, wenige Kilometer von Feldkirch bzw. Liechtenstein entfernt, ist unser nächstes Ziel. Es ist die älteste Schweizer Holzsiedlung und vermutlich die kleinste Stadt der Welt (65 Einwohner). Graf Rudolf von Montfort war der Stammvater der Werdenberger und auch heute noch ist an einer Hausmauer das Wappen der Montforter sichtbar, dasselbe das wir auch in der Schattenburg in Feldkirch gesehen haben. Das Schloss gehört heute dem Kanton St. Gallen, die Wohnhäuser sind mit Ausnahme des Museums in Privatbesitz und ganzjährig bewohnt.

Den Abschluss des dreitägigen Ländertreffens bildet ein Ausflug auf die Staubern (CH) auf 1751 m. Die neue energieautonome Seilbahn bringt uns innert weniger Minuten auf den Grat. Dank dem leicht föhnigen Wetter haben wir einen fantastischen Rundumblick. Wir sehen von oben noch ein-mal die Orte, die wir in den letzten zwei Tagen besucht haben. Es ist eine zusammenhängende Region ohne Grenzen, die Länder FL, CH und A sind hier historisch, mentalitätsmässig, vom Dia-lekt her, wirtschaftlich, kulturell, verkehrsmässig und vom Freizeitangebot her sehr eng verbunden, aber auch aufeinander angewiesen. Wie die rotarische Familie auch!

Ausserdem haben wir den "Geburtsort" (1719) Liechtensteins auf dem Benderer Kirchhügel be-sichtigt, der Kabarettist Mathias Ospelt hat uns die liechtensteinische Mentalität nähergebracht und unser rotarische Freund Eugen Hefti hat uns mit seiner Partnerin Nicole mit musikalischen Schmankerln überrascht.

An der Delegiertenversammlung haben wir Jolanda Dörig vom RC Rorschach-Arbon zur neuen Vorsitzenden CH gewählt und was wir auch wollen ist: neue und jüngere Mitglieder gewinnen!

 

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