Am "World Water Summit" anlässlich der Rotary Convention in São Paulo wurde eine Verbesserung der Hygiene an Schulen gefordert. Rund 200 Mio. Schultage gehen weltweit verloren, weil sich Schüler mit Durchfallerkrankungen anstecken.

 

 

 

Eine Schule sollte ein Ort sein, wo Kinder sich sicher fühlen können, sagt Lizette Burgers, Senior Adviser des UNICEF-Programms Water Sanitation and Hygiene (WASH) in Schools. Doch leider sei das in vielen Teilen der Welt überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil: viele Ansteckungen mit Durchfallerkrankungen geschehen ausgerechnet hier: in Schulen mit nicht vorhandenen oder unzureichenden und kontaminierten Sanitäreinrichtungen. Fast 200 Millionen Schultage gehen weltweit verloren, weil Kinder sich in der Schule infizieren.

 

 

 

Das muss ich ändern. So einfach lautete der Aufruf des Wassergipfels (World Water Summit) am Rand der Rotary Convention in São Paulo, der am 4. Juni stattfand. Die Versammlung war die siebte Veranstaltung ihrer Art in der Reihe, ausgerichtet von der rotarischen Aktionsgruppe Water and Sanitation Rotarian Action Group (WASRAG).

 

 

 

Und auch der positive Tenor war einhellig. Rotary Clubs können sehr einfach dafür sorgen, dass Kinder sich beim Schulbesuch nicht mehr vor Infektionen aufgrund unzureichender Hygiene fürchten müssen. "WASH in Schools setzt sich für die Rechte der Kinder ein", führte Burgers aus. "Wir kommen hier zusammen, um zu lernen, wie wir zu einer gesunden und sicheren Schulumgebung beitragen können". Denn nur gesunde und richtig ernährte Kinder, die nicht zu lange Fußwege zu irgendwelchen obskuren Wasserstellen zurücklegen müssten, könnten schließlich richtig lernen.

 

 

 

Sushil Gupta, Ausschussvorsitzender der Rotary Foundation für WASH in Schools, betonte den Gesamtzusammenhang. Es gehe nicht nur darum, die Infrastruktur zu verbessern und Toiletten zu bauen. Kinder müssten auch Hygieneunterricht erhalten, damit sie gleich von Anfang an hygienische Praktiken- angefangen beim schlichten Händewaschen - erlernten und übernähmen - und später als Erwachsene weitergeben.

 

 

 

"WASH in Schools will revitalisieren" sagte Gupta. "Diese Kinder werden zu unseren Trägern der Veränderung für eine saubere und besser geschulte Welt", sagte er. 

 

 

 

Bei einer der Breakout Sessions der Veranstaltung diskutierte Greg Allgood, Vizepräsident der Kinderhilfsorganisation World Vision, wie Rotarier nachhaltige und effektivere WASH in Schools Projekte realisieren könnten, indem sie Partnerschaften mit anderen NGOs und dem Privatsektor eingingen. World Vision zum Beispiel sorgte für sauberes Trinkwasser für 845.000 Kinder durch die Zusammenarbeit mit Rotary-Projekten, mit einem Projektvolumen von 85 Millionen USD allein für 2013.

 

 

 

Andere Gruppenveranstaltungen konzentrierten sich auf die Grundlagen eines WASH in Schools Programms und dessen Durchführung, und wie Sanitärfragen pragmatisch behoben werden können. Carlos Rossin, Director für nachhaltige Lösungen bei PricewaterhouseCoopers, gab einen Ausblick zur aktuellen Dürresituation in und um São Paulo, einer Situation, die der Veranstaltung zusätzliche Dringlichkeit gab.

 

 

 

"Rotarier engagieren sich bereits maßgeblich für WASH in Schools Projekte ", sagte dazu der Generalsekretär von Rotary International, John Hewko. "Und die Resultate sind bereits jetzt ermutigend. Solche Programme schaffen einen Chancenzyklus, indem sie durch mangelnde Hygiene übertragene Krankheiten reduzieren, den Schulbesuch stärken, die Lernumgebung stabilisieren - und indem sie den Kindern ihre Würde geben. Dies ist eine Gelegenheit für Rotary, zu zeigen, wer und was wir sind. Mit einem solchen Einsatz beeinflussen wir wirklich das Wohlergehen zukünftiger Generationen."

 

 

 

Mehr auf Rotary Schweiz;

 

Am "World Water Summit" anlässlich der Rotary Convention in São Paulo wurde eine Verbesserung der Hygiene an Schulen gefordert. Rund 200 Mio. Schultage gehen weltweit verloren, weil sich Schüler mit Durchfallerkrankungen anstecken.

 

Eine Schule sollte ein Ort sein, wo Kinder sich sicher fühlen können, sagt Lizette Burgers, Senior Adviser des UNICEF-Programms Water Sanitation and Hygiene (WASH) in Schools. Doch leider sei das in vielen Teilen der Welt überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil: viele Ansteckungen mit Durchfallerkrankungen geschehen ausgerechnet hier: in Schulen mit nicht vorhandenen oder unzureichenden und kontaminierten Sanitäreinrichtungen. Fast 200 Millionen Schultage gehen weltweit verloren, weil Kinder sich in der Schule infizieren.

 

Das muss ich ändern. So einfach lautete der Aufruf des Wassergipfels (World Water Summit) am Rand der Rotary Convention in São Paulo, der am 4. Juni stattfand. Die Versammlung war die siebte Veranstaltung ihrer Art in der Reihe, ausgerichtet von der rotarischen Aktionsgruppe Water and Sanitation Rotarian Action Group (WASRAG).

 

Und auch der positive Tenor war einhellig. Rotary Clubs können sehr einfach dafür sorgen, dass Kinder sich beim Schulbesuch nicht mehr vor Infektionen aufgrund unzureichender Hygiene fürchten müssen. "WASH in Schools setzt sich für die Rechte der Kinder ein", führte Burgers aus. "Wir kommen hier zusammen, um zu lernen, wie wir zu einer gesunden und sicheren Schulumgebung beitragen können". Denn nur gesunde und richtig ernährte Kinder, die nicht zu lange Fußwege zu irgendwelchen obskuren Wasserstellen zurücklegen müssten, könnten schließlich richtig lernen.

 

Sushil Gupta, Ausschussvorsitzender der Rotary Foundation für WASH in Schools, betonte den Gesamtzusammenhang. Es gehe nicht nur darum, die Infrastruktur zu verbessern und Toiletten zu bauen. Kinder müssten auch Hygieneunterricht erhalten, damit sie gleich von Anfang an hygienische Praktiken- angefangen beim schlichten Händewaschen - erlernten und übernähmen - und später als Erwachsene weitergeben.

 

"WASH in Schools will revitalisieren" sagte Gupta. "Diese Kinder werden zu unseren Trägern der Veränderung für eine saubere und besser geschulte Welt", sagte er. 

 

Bei einer der Breakout Sessions der Veranstaltung diskutierte Greg Allgood, Vizepräsident der Kinderhilfsorganisation World Vision, wie Rotarier nachhaltige und effektivere WASH in Schools Projekte realisieren könnten, indem sie Partnerschaften mit anderen NGOs und dem Privatsektor eingingen. World Vision zum Beispiel sorgte für sauberes Trinkwasser für 845.000 Kinder durch die Zusammenarbeit mit Rotary-Projekten, mit einem Projektvolumen von 85 Millionen USD allein für 2013.

 

Andere Gruppenveranstaltungen konzentrierten sich auf die Grundlagen eines WASH in Schools Programms und dessen Durchführung, und wie Sanitärfragen pragmatisch behoben werden können. Carlos Rossin, Director für nachhaltige Lösungen bei PricewaterhouseCoopers, gab einen Ausblick zur aktuellen Dürresituation in und um São Paulo, einer Situation, die der Veranstaltung zusätzliche Dringlichkeit gab.

 

"Rotarier engagieren sich bereits maßgeblich für WASH in Schools Projekte ", sagte dazu der Generalsekretär von Rotary International, John Hewko. "Und die Resultate sind bereits jetzt ermutigend. Solche Programme schaffen einen Chancenzyklus, indem sie durch mangelnde Hygiene übertragene Krankheiten reduzieren, den Schulbesuch stärken, die Lernumgebung stabilisieren - und indem sie den Kindern ihre Würde geben. Dies ist eine Gelegenheit für Rotary, zu zeigen, wer und was wir sind. Mit einem solchen Einsatz beeinflussen wir wirklich das Wohlergehen zukünftiger Generationen."

 

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